"Baum" 2006
100x80 cm Eitempera/Acryl auf Leinwand

Karl Möllers

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Vom 3. Juni bis 21. Juli zeigte die Galerie 21 Arbeiten von Karl Möllers:


Der in Völksen lebende Maler Karl Möllers baut auf der Kunstgeschichte auf. Ornament und Raum, Fläche und Tiefe, Arabeske und Figur, Rapport und individueller Duktus stehen ihm zur Verfügung. Er arbeitet gegen den Raum, indem er zentralperspektivische Bildfindungen durch rapportierende Löcher zerstört. Er arbeitet gegen die Fläche, indem er Durchblicke erzeugt. Er spielt das entindividualisierte Schmuckwerk und den eigenen Pinselstrich gegeneinander aus. Karl Möllers schafft Zwischenräume und Zwischenzeiten. In ihnen stolpern wir über die Erinnerung an Goldgründe, an Raumkonstruktionen, an barocke Stoffe oder Hunde von Goya kurz: er konfrontiert uns mit Überlegungen zur Kunstgeschichte, zur Bildfindung und Seherfahrung.

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