Kerstin Drechsel CINÉ

Bilder der Eröffnung

Mit filmischem Blick durchstreift die Berliner Malerin die Welt es kann die Innenwelt von bürgerlich unmöglichen Wohnungen oder wie in der Arbeit CINÉ die Welt des Kinos sein.
Die Werkgruppe CINÉ umkreist das Filmische selbst. In Nahsicht, Totale, Close Up zeigt Kerstin Drechsel die Welt der Vorstellung, der Illusion im Vorfeld. Nicht der Film wird Gegenstand ihrer unentwegten Spuren-sicherung, es ist die Vorbereitung, das Außen der Lichtspieltheater, die Leuchtschrift, die Fassade, die Plakate, der Weg ins Dunkle, das Knistern, das Popkorn, der nahe Hinterkopf, die Hand auf dem Schenkel.
Unser Blick fällt auf transparent gemalte Bilder, banal und durchschaubar wie der Malprozess selbst und doch immer mit der Möglichkeit, die dämmernde Träumerei, das Knistern im Nachtschwarz des Kinos zu evozieren. Es entsteht eine auf 90 Minuten dehnbare Reihung, in der sich das Fest der Affekte spiegelt.

10. September bis 25. Oktober 2008

Anmeldung